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Schwerpunkt: Umweltbewußtsein oder Situation - Was ist entscheidend für umweltrelevantes Verhalten?Florian G. Kaiser (1998),
Person und Situation als Determinanten unterschiedlicher Aspekte ökologischen Verhaltens.
Umweltpsychologie 2(1), 20-32.
Dieser Artikel wurde in deutsch verfasst.
Zusammenfassung:Psychologische Prädiktoren und objektiv-situationale Determinanten beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte ökologischen Verhaltens und damit auf unterschiedliche Verhaltenskriterien. Es macht deshalb wenig Sinn, beide Variablenbündel in ein und dasselbe statistische Modell einfließen zu lassen. Während psychologische Prädiktoren nur diejenigen Verhaltensaspekte beeinflussen, die kontrollierbar und so der individuellen Handlungssteuerung zugänglich sind, schlagen sich situationale Determinanten des Verhaltens unmittelbar im Verhältnis von ökologisch Handelnden zu Nicht-Handelnden — der Ausführensschwierigkeit des betreffenden Verhaltens — nieder. Folgerichtig ist ein über verschiedene ökologische Verhaltensweisen hinweg aggregierter Verhaltenstest und somit ein dem spezifischen Einzelverhalten entrücktes Generalmaß ökologischen Verhaltens das angemessene Verhaltenskriterium psychologischer Prädiktoren. Das Verhaltenskriterium situationaler Determinanten ist hingegen die Ausführensschwierigkeit einer spezifischen Verhaltensweise. Die Streitfrage, men mechanical watches, ob in bezug auf ökologisches Verhalten psychologischen Prädiktoren oder objektiv-situationalen Determinanten mehr Erklärungswert zukommt, erweist sich vor diesem Hintergrund als unbeantwortbar, beziehen sich beide doch auf unterschiedliche Verhaltenskriterien.
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Abstract:As psychological predictors and situational determinants aim for different aspects of behavior they should not be included in a statistical model with a single behavioral criterion. Psychological variables predict all aspects of a given behavior that are under a person’s intentional control. Situational influences, however, determine the proportion of people who behave ecologically and of those who do not — the behavior difficulty. Therefore, psychological variables should be used with an aggregated general measure of ecological behavior, while situational variables determine the behavior difficulty of any specific ecological behavior. Not surprisingly, the question whether a person or a situation contributes more heavily to a single behavior is rendered meaningless, given that both target different aspects of people’s behavior.
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