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Schwerpunkt: Jubiläumsheft 20 Jahre UmweltpsychologieVolker Linneweber (2017),
Umweltpsychologie: Unsere selbstbewusste Exotin.
Umweltpsychologie 21(1), 43-50.
Dieser Artikel wurde in deutsch verfasst.
Zusammenfassung:Die Umweltpsychologie wird als Subdisziplin mit hohem Potenzial in der Verbesserung der Reputation der Psychologie innerhalb der akademischen Gemeinschaft porträtiert. Insbesondere jene Disziplinen, die sich ebenfalls mit umweltrelevanten Themen befassen, drücken ihre Wertschätzung aus, wenn sie mit Forschungsansätzen und Ergebnissen der Umweltpsychologie konfrontiert werden. Diese Beobachtung widerspricht ihrer relativ marginalen Stellung im Vergleich zu etablierten psychologischen Teildisziplinen. Eine erheblich selbstbewusstere Positionierung innerhalb der Psychologie wird vorgeschlagen – auch zum Nutzen der Psychologie insgesamt. Als hochaktueller Bereich, in dem die Umweltpsychologie Präsenz zeigen sollte, wird das Thema Digitalisierung vorgeschlagen. Dort finden sich aktuelle Herausforderungen sowohl für Naturwissenschaften als auch Human-, Geistes- und Kulturwissenschaften. Damit ergeben sich auch für die Umweltpsychologie Möglichkeiten, hier ihr Potenzial zu zeigen und zu verbessern. Sie sollte digitale Umwelten als zu ihrem Gegenstandsbereich gehörig definieren. Für weitere Teile der Psychologie können aus Studien „digitaler Parallelwelten“ ferner signifikante Methodeninnovationen resultieren, die mit dem Thema „big data“ verbunden sind und den Beitrag der Psychologie für eine interdisziplinäre „data science“ darstellen können.
Schlagworte:Angewandte Psychologie Digitalisierung Umwelt
Abstract:Environmental psychology is portrayed as a sub-discipline with high potential in improving the reputation of psychology within the academic community. In particular, those disciplines that also deal with environmentally relevant issues express their appreciation when confronted with research approaches and results from environmental psychology. This observation contradicts its relatively marginal position compared to established psychological disciplines. A much more self-assertive positioning within psychology is suggested - also for the benefit of psychology as a whole. The issue of digitization is proposed as a highly current area in which environmental psychology should show presence. There are recent challenges for sciences as well as humanities. This also provides opportunities for environmental psychology to demonstrate and improve its potential. Environmental psychology should define digital environments as its subject area. For other parts of psychology, studies in "digital parallel worlds" can also result in significant method innovations associated with the topic of "big data", which can represent psychology’s contribution to an interdisciplinary "data science".
Keywords:Applied Psychology Digitalization Environment


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© 2024 Zeitschrift Umweltpsychologie, ISSN 1434-3304
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