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Architekturpsychologie

Seit kurzem lebt nach offiziellen Schätzungen der UNO mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung in Städten. Die gebaute Umwelt beeinflusst das menschliche Erleben und Verhalten mehr denn je. Sie eröffnet Chancen ebenso wie sie Entwicklungsmöglichkeiten behindern kann. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und gebauter Umwelt stellen auch die psychologische Forschung immer wieder vor neue Fragen:

Dies sind nur einige der aktuellen Themen aus Architektur und Städtebau, die für die architektur- und umweltpsychologische Forschung und Praxis von Bedeutung sind. Wir wünschen uns Beiträge, welche die Leistungsfähigkeit umweltpsychologischer Theorien und Methoden für die Bearbeitung solcher und verwandter Fragen demonstrieren. Grundlagenwissenschaftliche Beiträge, die sich auf die Weiterentwicklung wichtiger theoretischer Konzepte wie Erleben und Wahrnehmen von Architektur, Dichteerleben, Privatheit, Territorialität, Aneignung oder Ortsidentität beziehen, sind ebenso erbeten wie empirische Untersuchungen, Fallstudien oder Berichte über erfolgreiche Praxisprojekte. Von besonderem Interesse sind Beiträge und Projektvorstellungen aus der Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie interdisziplinär entstandene Arbeiten.

Annahmeschluss für Beiträge zu dem geplanten Schwerpunkt (Heft 1/2010) ist der 30. Juni 2009. Die Manuskripte durchlaufen das normale Begutachtungsverfahren von "Umweltpsychologie" (Peer Review). Allgemeine Informationen zur Manuskriptgestaltung und die Redaktionsadresse finden Sie auf der letzten Seite dieses Hefts oder ausführlicher unter www.umps.de. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die betreuenden Herausgeber des Schwerpunkts, Riklef Rambow: rambow(at)psyplan.de, Joachim Schahn: Joachim.Schahn(at)Psychologie.Uni- Heidelberg.de, oder Kai Schuster: k.schuster(at)pragmatopia.de.


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© 2010 Zeitschrift Umweltpsychologie